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Fahrräder in hochwertiger Frontalpräsentation

Das Rad Dortmund – Zwei Welten eine Geschichte

Das-Rad in Dortmund ist ein Fachgeschäft für Schrauber und Fahrradliebhaber, mit einer hohen Affinität zur Kultur im Ruhrgebiet. Die vier Inhaber haben Ihr Geschäft, fast 30 Jahre lang mit kleinen Veränderungen, gegen alle Markttrends geführt. Doch Großflächendiskounter und der Onlinehandel zwangen Sie zunehmend in die Knie. Ihre Entscheidung fiel 2014, und die war ein Komplettrefraishment. Der ursprüngliche, zweigeteilte Laden auf 400 m² hatte das Ambiente einer Schrauberwerkstadt mit unmengen, unterschiedlichster Fahrräder. Es roch nach Öl und Arbeit – im positiven Sinne. Aber der heutige Kunde sucht inzwischen doch etwas anderes. Atmosphäre, Aufenthaltsqualität, „sich verstanden fühlen“ und ein hohes Maß an Orientierungsfreundlichkeit. Eine runde Geschichte die authentisch und glaubwürdig die Stärken des Unternehmens transportiert: Fachwissen, Schraubermentalität, Nähe zum Ruhrgebiet, höchste Qualität und eigenes Anspruchdenken. 

Schlussendlich ist dies umgesetzt worden. 200m² Verkaufsraum mit den reduzierten Zielgruppen Casual, E-Bike, Urban, Sport und der Konfigurationsplattform Addy. Sehr schöne, logische Anordnung mit Preiseinstieg (Casual), kaum anstrengend (E-Bike), etwas Kraft (Urban) und mit Sport  der Schweißtreiber. Eine Reduzierung der Fahrräder durch Schranksysteme hinter denen die restlichen Fahrräder versteckt wurden, und die thematisch, gelungene Zuordnung der notwendigen Accessoires im nicht technischen Bereich (Helme, Taschen, Handschuhe, etc.), schenken dem Kunden die notwendige Entschleunigung.

Antritt im verkauf mit Casual und der Kulturroute
Antritt im Verkauf mit Casual und der Kulturroute

2-das-rad-eingang
Die Beschilderung zieht sich durch den gesamten Verkaufsraum

Fahrräder in hochwertiger Frontalpräsentation
Fahrräder in hochwertiger Frontalpräsentation

Hinter den Wänden können die Fahrräder gelagert werden
Hinter den Wänden können die Fahrräder gelagert werden

Die Werkstadt wurde zur gläserne Werkstadt mit einer 15 Meter langen Tresenfläche. Um das zu ermöglichen, wurden fast alle Warenträger entfernt um eine Durchsicht in die ehemalige Werkstatt mit 6 Arbeitsplätzen zu ermöglichen. Alle technischen Accessoires wurden auf Präsentationswänden erläutert und sind mit innovativen Lösungen testbar. Nur die gängigsten Mitnahmeartikel sind für den Kunden in Freiwahl erhältlich. Großzügige Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein, und der Kunde kann nicht nur beim Arbeiten zusehen, sondern sich lebhaft über die Route Industriekultur – mit dem Fahrrad durch das Ruhrgebiet – unterhalten. Hier wurde bewußt eine sichtbare Kooperation mit Metropoleruhr eingegangen.

Reperaturannahme konfortabel und kompetent im eigenen CI
Reperaturannahme komfortabel mit Wohlfühlzone und kompetent im eigenen CI

Die Werkstadt - klare strukturen entlang der Theke
Die Werkstadt – klare strukturen entlang der Theke mit Sichtschneisen und Sitzmöglichkeiten im Schaufenster

Die Neueröffnung erfolgte im April diesen Jahres im Rahmen des E-Bikefestivals, und bescherte den Inhabern in den Folgemonaten die höchsten Umsätze in der Firmengeschichte. Zwei Welten und eine Geschichte.

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Daniel Schnödt

 

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