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DIE 8 ERFOLGSFAKTOREN IM HANDEL – TEIL III ENGAGEMENT – INFORMATIONEN SINNVOLL TRANSPORTIEREN

Von der verbalen, sprachlichen Kommunikation unterscheidet man die nonverbale Stimulierung bzw.  den Transport von Informationen.

Da über den  visuellen Kanal 80% aller Eindrücke erfasst werden, stellt dieser die bedeutenste Form der Stimulierug dar.  Weitere Übertragungswege sind nonverbale auditive Signale (vokale und musikalische Signale), taktile Signale (Wahrnehmung von Berührungen), olfaktorische Signale (Gerüche), gustatorische Signale (Geschmack) oder thermale Signale (z.B. Körperwärme, Raumtemperatur):

 

„Früher habe ich Mc Donald  verstanden; gelb für günstig und rot für schnell. Schnell rein, schnell raus, die Stühle aus Plastik waren ja nicht gerade einladend – Der Hunger konnte also gestillt werden. Übrigens Heute verstehe ich Mc Donalds auch; braun für Genuss und Langsam, grün für Nachhaltig und Substanzerhaltend! Die eingebaute Lounge neben Mc Kaffee lädt zum Verweilen ein. Das mit dem Verstehen ist so eine Sache – der Burger schmeckt noch genauso  und Cola ohne Ende haben sie konsequenter Weise auch entfernt.“

 

Nonverbal Informationen zu transportieren dient der emotionalen, physikalischen und kognitiven Aktivierung

Informationen dienen daher auch der langfristig ausgerichteten Kundenbindung und -begeisterung. So wollen es gerade Brandstores wie Adidas Home oder die bekanten Filialisten versuchen. Sie informieren die Kunden nonverbal und holen sie ab. Hallo! Macht es doch genauso … transportiert die Ideen nonverbal in Form von Farben, Formen, Bildern, Musik oder Gerüchen:

 

  • REWE ERHÄLT FAIRE TRAIDE AWARD UND LIEGT IM RANKABRAND RANKING AUF PLATZ DREI

Dabei erzählt REWE seinen Kunden nicht direkt von ihrem Engagement. Durch ihre Sortimentsauswahl und dem Storedesign – in der sichtbaren Auswahl von Farben und Materialien – transportieren sie so gekonnt dem Kunden ihr Credo. Und das wird belohnt!

REWE GREENBUILDING
REWE GREENBUILDING

 

  • GEPPS STEHT FÜR REGIONALITÄT, NACHHALTIGKEIT UND FAIRNESS

Dr. Alex Gepp – fairer Sportler durch seine RAAM-Tour – transportiert sein Lebensgefühl in den Handel. Faire Produkte die fair hergestellt werden erhalten seine Kunden zu fairen Preisen. Seine Produkte werden in Bayern hergestellt und erhalten in einer nachhaltigen Optik das passende Szenario. Dass Fichte nicht unbedingt die richtige Lösung für Lebensmittel ist, weiß er – aber das gehört auch hier zu seinem Selbstverständnis.

GEPP´s SoY 2013
GEPP´s SoY 2013

 

  • WONDROUS – EIN DESIGNERLABEL AUS KÖLN BEGEISTERT KUNDEN

Da machen in Berlin Mitte zwei Läden auf – in Bestlage und auf unglaublichen Quadratmetern. Das „außergewönhliche“ zu transportieren war wohl eine Sache – gelungen mit der Ware und dem Raumambiente sind die Mitarbeiter das existentielle Topping für diese Idee.

WNDR BERLIN
WNDR BERLIN

 

WNDR BERLIN
WNDR BERLIN

 

  • TRENDHÜTTE STEINHEIM                                                                 

Krügerkleidung ist gerade für Trachtenmoden recht bekannt. Der alteingesessene Standort in Steinheim steht natürlich für Tradition und Qualität. Aber die Jungen fahren dann doch in die benachbarten Oberzentren. Ein neues Konzept für junge Frauen sollte also punkten –  aber es geht nur, wenn man die Menschen überrascht. Daniel F. Krüger ist diesen Weg gegangen. Auf 300 m²  haben wir einen Laden gebaut der Nah und Fern begeistert. Punkten  und überraschen tun die Kundenflächen wie Umkleidezimmer, Theken- und Ruhezonen und im Design die außergewöhnliche Auswahl an Farben, Materialien und Requisiten die diesen Aspekt visuell unterstützen sollen.

Trendhütte Steinheim
Trendhütte Steinheim

 

  • AESOP FRANKFURT

Aesop hat es einmal mehr geschafft, den regionalen Bezug mit dem Storedesign zu transportieren. Die Frankfurter Küche mit zentralen Elementen wie blau-grüne Oberflächen und Naturmaterialien für die Arbeitsflächen bis hin zur Bodenoptik im typisch, hessischer Steinkrugoptik sind so ins Design mit eingeflossen.

AESOP FRANKFURT
AESOP FRANKFURT

 

FRAKFURTER KÜCHE
FRAKFURTER KÜCHE

 

Informationen dienen auch der Verlängerung der Verweildauer und der Steigerung des Umsatzes

Informationen zum Unternehmen oder den Produkten verführen manchen Kunden zum Lesen. Egal in welcher Ausprägung (digital oder physisch) – Kunden sind dankbar für Informationen. Ob zum Wein, zur Jeans, zu Holzoberflächen bei Möbeln oder zum Selbstverständnis des eigenen Unternehmens. Der Kunde bleibt stehen und liest. Dies bedeutet auch automatisch eine Verlängerung der Verweildauer:

„Normalerweise bleiben Kunden auf Grund ihrer Kaufgewohnheiten kaum länger als 20-30 Sekunden an einem Weinregal stehen. Alleine die Information zum Anbaugebiet oder Speisenempfehlungen erhöhen so die Aufenthaltsdauer durchschnittlich auf zwei bis drei Minuten.“

Empirische Untersuchungen belegen darüber hinaus, dass eine Verdoppelung der Verweildauer ca. zehn Prozent Umsatzsteigerung bedeuten. Dies liegt u.a. darin begründet, dass der Kunde gerne auf hochwertigere Alternativen zurückgreift. Ein weiterer Vorteil liegt vor allem darin, dass der Kunde Produkte die nicht im Preisbewusstsein verankert sind, deutlich höher bewertet – da reicht schon ein chinesicher Drachen oder ein Lederhangtag aus, die die Eigenschaften des Produktes verstärken:

REWE REZEPTBERATER
REWE REZEPTBERATER

 

LEDERHANGTAGS
LEDERHANGTAGS

 

HIEBER ERNTEZEITEN
HIEBER ERNTEZEITEN

 

www.teamscio.de hieber (22)
HIEBER PRODUKTINFORMATIONEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Euer Daniel Schnödt