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Warum gestalten Nike oder Levi's ihre Flagships in diesem Shopdesign? Warum verwendet Donna Karan oder die Deutsche Telekom in ihren Shops diese Farben und Materialien? Aber auch hier gilt es die Stärken im Raum, der Sortimentszusammen-stellung und des Menschen herauszustellen. Und dies sind nur einige Kriterien die zur Nominierung des "Store of the Year" beitragen.

Trends im Handel 2010: [Download im PDF-Format/ 187 KB]

Der HDE ist alljährlich auf der Suche nach dem "Store of the Year" - Innovationspreis für die besten Läden und Storekonzepte des deutschen Einzelhandels.


Großansicht

Um als Unternehmer im hart umkämpften Markt zu bestehen, braucht man drei Dinge: Mut, eine neue Idee und ein überzeugendes Konzept zur Realisierung. Für ihre außergewöhnlichen Geschäftsideen und deren Umsetzung werden sie vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) ausgezeichnet. Für Dr. Robert Weitz, Jury-Mitglied und HDE-Geschäftsführer, sind die Preisträger "beispielhaft für die vielen kreativen Unternehmen der Branche. Sie zeigen, dass die 0815-Läden, die so oft die Einkaufsstraßen beherrschen, nicht alles sind. Denn daneben gibt es sehr viele lebendige, anspruchsvolle und innovative Einzelhandelskonzepte."

Bewerbungsformular für den Store of the Year 2010 als Word-Datei zum Download

Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch die folgenden Items:

  • Innovationsgrad
  • Kundennutzen
  • Wertschöpfungspotential
  • Erlebniswert
  • Leitbildfunktion
  • Alleinstellungsmerkmal

Insbesondere das Kriterium Alleinstellungsmerkmal wurde dabei nochmals tiefer beleuchtet. Um hier eine Eindeutigkeit zu erreichen wurden die folgenden Faktoren herangezogen:

  • Raum und Design für den Shop "Wo",
  • die Zusammensetzung des Sortimentes "Was" und
  • der Faktor Mensch mit Fachausbildung oder Wareninscenierung für das "Wer"

Preisträger "Store of the Year 2010"
Die Gewinner des "Store of the Year 2010 finden Sie auf der Website des Handelsverbandes Deutschland.

Preisträger "Store of the Year 2009"

Wenzel, Hauptgeschäftsführer des HDE: „Alle für die Auszeichnung „Stores of the Year 2009“ nominierten Einzelhandelsgeschäfte und besonders die Preisträger stehen dafür, wie lebendig, anspruchsvoll, kreativ, innovativ und dabei erfolgreich Einzelhandel in Deutschland sein kann.“

Mutterland GmbH in Hamburg
Preis in der Kategorie Food

Das Geschäft bietet in einem Hamburger Szeneviertel qualitativ hochwertige und selten geführte Bio-Lebensmittel an, die es fast ausschließlich von ausgewählten mittelständischen Produzenten bezieht. Nominiert wurden auch die REWE Nüsken OHG in Soest und Schuhbecks Gewürz GmbH in München.

 

Fourteen Ounce GmbH, 14 oz. in Berlin
Preis in der Kategorie Fashion

Die ausgesuchte, stil- und qualitätsvolle Bekleidung, die einmalige Shopatmosphäre und das überaus engagierte Verkaufspersonal wurden von der Jury herausgestellt. Nominiert waren zudem Campus by Marc O'Polo in Düsseldorf, die Ludwig Görtz GmbH in Hamburg, mit ihrem Weltstadthaus in Frankfurt/Main und die Trend Reischmann GmbH & Co KG in Ravensburg.

Culinarium Betriebs GmbH in Köln
Preis in der Kategorie Living

Die Culinarium Betriebs GmbH hat ihren neuen Standort im denkmalgeschützten Disch – Haus gefunden. Preiswürdig sind besonders die Aktionsflächen, auf denen die Kunden die Produkte in Betrieb sehen und die Unterschiede selbst ausprobieren können. Die Kohler natürlich einrichten GmbH & Co KG in Erolzheim war ebenfalls nominiert.


Laudatio von Jury-Mitglied Daniel Schnödt, TEAMSCIO:
"Du vervollständigst mich" ist eine ergreifende Passage aus dem Film Jerry Maguire. Geflügelte, chinesische Worte und eine Liebeserklärung!

Durch den Standortwechsel 2008 vom Neumarkt ins denkmalgeschützte Disch – Haus in Köln hat das Culinarium diese "Liebeserklärung" und Vision erfolgreich realisiert. Der Wunsch, dass die Architektur und die Einrichtung, innovativer Ladenbau, großzügige Raumaufteilung und eine tolle Lichtinszenierung die Produkte und Wünsche der Kunden berücksichtigen, stand im Vordergrund - eine Vervollständigung aller Leistungsfaktoren und eine gelungene Symbiose ist so realisiert worden."

Parfümerie Douglas GmbH, Filiale in Dortmund
Preis in der Kategorie Out of Line

Ein neues Konzept, das mit viel Herzblut, Spaß und Freude erarbeitet wurde. In dieser Kategorie waren auch FAUN Trading Dr. Alexander Bach e.K. in Münster und 4010 – Der Telekom Shop in Berlin-Mitte nominiert.

Oberpollinger - Karstadt Premium Group in München
Preis in der Kategorie Sonderpreis

Der Sonderpreis geht in diesem Jahr an Oberpollinger, München , einer viel bewunderten Shoppingoase, einem der modernsten und besten Departmentstores Europas.

 

Mehr Informationen zu "Store of the Year 2009" erhalten Sie hier.

 

 

Preisträger "Store of the Year 2008"

Out of Line - JUMP Reitsport in Löhne

Wie man die „Welt der Sinne“ im Pferdesport umsetzt wird der Besichtigung klar. Nicht nur an die Pferde ist gedacht, für die schon im Eingang Möhren zur Belohnung deponiert sind, sondern es findet sich alles nur Erdenkliche an Pferdesportzubehör, jegliche Form von Stall- und Weidetechnik, Parcours-Zubehör, aber auch eine Angebotswelt rund um Hundesport und Outdoorbekleidung.

Pferdesportbegeisterte sind beeindruckt von der Vollständigkeit des Sortiments. Mittelpunkt des 1.400 qm großen Ladens auf einer Ebene ist die 30m lange Reiterbar, die als "Wohlfühloase" den Kunden zum Verschnaufen und längeren Verweilen einlädt. So lässt es sich bei Kaffee und Gebäck oder bei einem Gläschen Wein vom Einkaufsbummel verschnaufen. Es bleibt Zeit für persönliche Begegnungen und Fachsimpeleien in einem angenehmen Ambiente.
Nicht ganz zufällig findet der Kunde hier die überraschenden Zusatzsortimente wie Weine, Zigarren aus der Region Bünde  und zum Pferdesport passenden Raumdüfte, die ihn zum Impulskauf verführen sollen.
Die Reiterbar oder auch Lounge bildet ebenfalls als Zentrum der Verkaufsfläche die Trennlinie zwischen allem was das Pferd benötigt auf der einen Seite, und allem was das Reiterherz begehrt auf der anderen Seite.
Zusammengeführt werden beide Sortimente im hinteren Teil des Ladens durch das , was Mensch und Tier verbindet: die Sättel.

Klar gegliedert, übersichtlich präsentiert und vor allem der Duft nach edlem Leder, der von den vielen Sätteln, Trensen und hochwertigen Stiefeln ausgeht, bestätigt tatsächlich den Eindruck einer Sinneswelt um den Pferdesport, der optimaler nicht sein kann.

Das anspruchsvolle vollständige Jack Wolfskin Sortiment unterstreicht das Outdoor-Erlebnis und gibt dem Ganzen einen Outdoorfashionlastigen Casual-Eindruck.

 

Living - WMF, Stuttgart

Die folgende Aussage von Herrn Obeldobel beschreibt das Neue WMF-Konzept dass auf seine Weise Einzigartigkeit vermittelt:
„Besonders erfolgreich sind wir, wenn wir unseren Kunden etwas geben, was heute knapp und damit besonders wertvoll ist: Freundlichkeit, Kompetenz und Leidenschaft.“

Wer Leidenschaft vermitteln möchte – der muss Leidenschaft säen! Größtmögliche Selbständigkeit, Teamorientierung oder Führung von Unten „wir nutzen jede noch so kleine Idee unserer Mitarbeiter um noch besser zu werden“ stützen das Konzept und füllen es mit Leben.
Zur inzwischen erfolgreichen Führung des Unternehmens in einem rückläufigen Markt gehören aber auch harte Fakten. Durchschnittsbon, Artikel pro Kunde und Frequenzen sind neben soften Faktoren Benchmarks für alle Mitarbeiter.

WMF war bis in die 70er Jahre hinein ein Unternehmen, das sich mit seinem Credo nach Avantgard und Wohlfühlambiente sicherlich rühmen konnte. Diese Bilder und Visionen wurden aufgenommen, um sie in das neue Raumdesign zu übernehmen – „Retrokult“ in neuem Kleid und damit sollen die WMF-Filialen den Charakter der Marke im Geschäft widerspiegeln und ein eindeutiges Konsumversprechen abgeben. Die Kunden sollen WMF nicht nur sehen und hören, sondern auch riechen, schmecken und fühlen – mit allen Sinnen im Raum erleben. Neben der Ware und den Mitarbeitern tragen dazu auch die Kochvorstellungen oder integrierte Launchen und Kaffeebars bei.

WMF vermittelt diese Sinneswelt am erfolgreichsten und optimal in der Filiale Stuttgart, die den diesjährigen Preisträger „Store of the Year“ repräsentiert.

Fashion - Batrax-Hotel, Sylt

Ein ungewöhnlicher Name für ein ungewöhnliches Konzept. Die Ausgangslage für die Schaffung dieser Konzeption war die Markteinführung eines neuen, exklusiven Herstellers aus Italien, die Schaffung eines passenden Umfeldes für diese Produktlinie, aber auch die Definition einer neuen Verkaufsflächengrößenordnung für das gesamte Unternehmen
und die noch stärkere Einbindung des Umfeldes in das Gesamtkonzept. Zuerst muss man kurz das Produkt der Turiner Luxusmarke Batrax beschreiben, das edlen amerikanischen Sports-Style für Damen, Herren und Kinder bietet. Der Shop ist im gehobenen amerikanischen Stil inszeniert, wie man ihn zum Beispiel in Long Island findet. Einerseits sehr klassisch mit Antiquitäten, Kamin und rustikaler Ledersitzecke, die eine authentische und warme Atmosphäre schaffen, a ndererseits sehr unkonventionell und überraschend. Dies schon im Entree. Die für Sylt große Fläche macht eine akzentuierte Präsentation des Sortimentes und der ergänzenden Accessoires und Schuhe möglich. Außergewöhnlich ist nicht die Tatsache, dass das Batrax-Hotel eine eigene Kinderlinie zeigt, sondern dass für diese Zielgruppe auf dem sehr gepflegten Außenareal eine Miniaturausgabe der legendären Monza-Schleife für kleine Rennfahrer nachgebaut worden ist. Ein weiteres Highlight und Anziehungspunkt im Gesamtkonzept.

Der Erfolg des Batrax-Hotel liegt sicherlich nicht darin, dass ein für Sylt erfolgreiches Konzept nochmals kopiert worden ist, sondern dass es auch mit dem elften Laden der Different Fashion-Group gelungen ist, ein eigenständiges Konzept mit einer eigenen Aussage und einer zum Teil neuen, jungen Zielgruppe zu kreieren. Jeder Standort hat seine Besonderheit, selbst in einem relativ kleinen Markt wie Sylt.. Doch warum der Name Batrax-Hotel? Weil die Läden im Erdgeschoss durch 6 Ferien-Appartements im Obergeschoss ergänzt werden.

Food - Hiebers Frischecenter, Grenzach

Die Vollverglasung an der Eingangsfrontseite eines schnörkellosen Baukörpers erhellt den Supermarkt mit Tageslicht. Der geradlinige Rechteckgrundriss und die großzügige Raumhöhe werden als angenehm empfunden, nirgendwo kommt das Gefühl von Enge auf. Ein prägnantes, großflächig kommuniziertes Farbleitsystem navigiert die Kunden zu den einzelnen Abteilungen.

Das hochwertige Interieurdesign schafft eine stimulierende Einkaufsatmosphäre. Die Sortimente werden nicht allein präsentiert, sie werden inszeniert. In der Weinabteilung unter anderem auf einem langen Tisch aus altem neuseeländischem Kauri- Holz oder in der Fischabteilung in einem Kühlmöbel, das der Form eines Schiffes nachempfunden wurde. Mit der eigenen Pastaherstellung, die im Zentrum des Marktes vor den Augen der Kunden inszeniert wird, besitzt der prämierte Supermarkt darüber hinaus ein Alleinstellungsmerkmal.

Nicht zu vergessen der Mut zur Innovation: Hiebers Frischecenter in Grenzach ist einer der ganz wenigen Stores in Deutschland, in dem der Kunden seine Einkäufe am Checkout selbst scannen kann – wenn er es will. Bezahlen kann er bargeldlos nicht nur per Karte, sondern per Fingerprint, eine biometrische Erkennungstechnik am Kassenplatz. Die elektronische Regalpreisauszeichnung ist in allen Hiebers Frischemärkten bereits Standard.

Eine in jeder Hinsicht stimmige Komposition aus Raum, Sortiment und Personal. Die Absicht, Kunden zu inspirieren, sie zu begeistern und dadurch zu binden, ist Ihnen in idealer Weise gelungen.

Sonderpreis - ENGELHORN

Engelhorn, ein Familienunternehmen mit 118jähriger Tradition, eine der ersten Adressen im deutschen Textilhandel, eine echte Marke. Kein Filialist, sondern ein in der Region Rhein-Neckar fest verwurzelter local hero, den dort jeder kennt und schätzt, der aber auch viele Kunden aus weit entfernten Gebieten anzieht. Engelhorn steht für einzigartiges Kauferlebnis, für außergewöhnliche Innovationskraft, für hohen Kundenutzen, für perfekte Qualität, für außergewöhnlichen Service, für Profilierung durch stetige Qualifizierung der Mitarbeiter. Es ist ein Vorzeigeunternehmen mit Leitbildfunktion, ein Leuchtturm der deutschen Handelslandschaft. Engelhorn erfüllt alle Ansprüche, die der HDE an die Vergabe des Preises „Store of the year“ geknüpft hat.

Die Jury vergibt den Sonderpreis an Engelhorn, weil das Unternehmen über lange Zeit Maßstäbe gesetzt, mit seinen inzwischen 6 richtungsweisenden Gebäudekomplexen ein einzigartiges, hochwertiges Einkaufsquartier geschaffen, die Standortqualität verbessert und das Straßenbild aufgewertet hat. Ohne Engelhorn wäre das Oberzentrum Mannheim nicht der Magnet, der es heute ist, nicht eine außergewöhnlich beliebte Einkaufsstadt. Als Einzelhändler in Handelsimmobilien zu investieren, wenn andere sich von ihrem Immobilienbesitz trennen, das erfordert Mut. Engelhorn bringt den Mut auf, einerseits an langfristigen Konzepten orientiert standhaft zu bleiben, andererseits aber auch innerhalb der Grundstruktur dieser Konzeptionen ständig Neues zu wagen und zu experimentieren. Dies dürfte auch so bleiben, denn Engelhorn bezeichnet sich selbst scherzhaft als „Immobiliengesellschaft mit angehängtem Einzelhandel“.

 

 

Preisträger "Store of the Year 2007"

Food – Fiedlers Fischmarkt Anno 1906 Bremerhafen

Das Geschäft vereinbart höchste Qualität der Waren mit traditionellem Handwerk und präsentiert sein Sortiment historisch authentisch. Über eine Million Kunden im Jahr und ein Umsatz von weit über 10.000 Euro pro Quadratmeter zeugen vom durchschlagenden Erfolg der Idee.
Die weiteren Nominierten waren Scheck – In Edeka Baden-Baden und Aaran Regensburg

Fashion – Modehaus Lengermann und Trieschmann Osnabrück

Der Platzhirsch in Osnabrück zeigt, wie sich inhabergeführte Häuser im Wettbewerb mit international aktiven Filialisten und gegenüber dem Druck von Shoppingcentern bestens behaupten können. Ein ausgewogenes Modeangebot, erweitert durch die Kooperation mit dem benachbarten Schuhhaus, Gastronomieangebote, ein Blumengeschäft, ein Reisebüro, ein Day Spa und eine Kinderspielecke machen Einkaufen zum Wohlfühl-Erlebnis.
Die weiteren Nominierten waren Wunderkind Berlin und Schuhhaus Krusel Münster.

Living – Manufaktum München im Alten Hof

Das komplett neu entwickelte Ladenbaukonzept bezieht die historische Bausubstanz spektakulär mit ein und strahlt so Nachhaltigkeit und Tradition aus. Dies geht einher mit einer klaren Sortimentsausrichtung auf qualitativ hochwertige, aus klassischen Materialien hergestellte, langlebige Produkte.

Out of Line – Globetrotter Köln

Markante Architektur und ein umwerfendes Raumerlebnis, ein Wassersportbecken für Boote und Taucher, ein großer Tauchladen mit Tauchmöglichkeit, eine Kältekammer, ein Klettertunnel, ein Quallen-Aquarium, eine Reiseklinik machen Shopping buchstäblich zum Erlebnis und versprechen höchsten Kundennutzen.
Die weiteren Nominierten waren Build A Bear Hamburg und Phonehaus Frankfurt.

Sonderpreis – Kaufhof Alexanderplatz

Das bei laufendem Geschäftsbetrieb umgestaltete und erweiterte Warenhaus ist ein neuer Leuchtturm in der Handelslandschaft, bei dem alles stimmig ist: Architektur und Gebäude, Innenge-staltung mit kuppelgekröntem Lichthof und frei tragenden Rolltreppen, mit gradlinigem Mobiliar, sich wiederholenden Stilelementen und effektvoller Beleuchtung sowie das Ambiente, das markengeprägte Warenangebot, Mitarbeiter und Kundennutzen.

 

 

Preisträger "Store of the Year 2006"

Food - Vierlinden Düsseldorf

Vierlinden kombiniert ,Bio' mit den Vorteilen eines klassischen Supermarktes. Die großzügige Präsentation der Waren und die Ladeneinrichtung aus reinen Naturmaterialien lassen ein Ambiente der Ruhe und Natürlichkeit entstehen. Das honorieren die Verbraucher: Knapp ein Jahr nach der Eröffnung des ersten Marktes steigen Kundenzahlen und Durchschnittsbon stetig. Kundenbefragungen belegen die große Zufriedenheit mit Mitarbeitern, Sortiment und Ladenambiente.

Der 2. Preis ging an die Biolüske und der 3. an den Edeka Aktiv Markt Bernkastel-Kues.

Fashion - Berlinomat Berlin

Die Plattform für Berliner Design - Berlinomat - erhält den Preis in der Kategorie "Fashion". Die Kreativplattform für über 150 junge Designer punktet gerade durch die Vielzahl von Anbietern, ein modernes, flexibles Ladenlayout und ständig wechselnde Themen und Sortimente aus Mode, Wohnen und Produktdesign.

Der 2. Preis ging an die Firma Boss Orange Berlin und der 3. an Engelhorn Sports Mannheim.

Out of Line - O2 Flagship Store München

Das kühle, blaue Ladendesign des O2-Flagship-Stores in München begeisterte die Jury der "Stores of the Year". Das zentrale Element des Geschäfts, ein 18 Meter langes, interaktives Medienband, überrascht und informiert den technologiebegeisterten Telefonkunden über die O2- Produkte. Mit dem Preis in der Kategorie "Out of Line" wird diese ungewöhnlich stark auf das Sortiment ausgerichtete Ladengestaltung gewürdigt.

Der 2. Preis wurde an Printeria Nürnberg und der 3. an Schmuckwelten Pforzheim überreicht.

Living - Muji München

Erst seit vergangenem Jahr in Deutschland, gewinnt der japanische Lifestyle-Laden Muji, Düsseldorf, in der Kategorie "Living". Der Erfolg von Muji ist umso größer, da es erfolgreiche Living-Konzepte auf dem in diesem Bereich hart umkämpften Markt schwer haben, sich zu etablieren. Muji zeichnet sich aus durch die gelungene visuelle Umsetzung seines designorientierten Sortiments in einer innovativen und geschmackvollen Gestaltung des Lifestyle-Stores.

Der 2. Preis wurde an die Carl Abt GmbH in Ulm und der 3. Heiko Kalitowitsch Florist aus Köln überreicht.

Sonderpreis - Peek & Cloppenburg Köln

Der Sonderpreis der "Stores of the Year" geht an das Peek & Cloppenburg-Haus in Köln. Die architektonisch außergewöhnliche Filiale, das ungewöhnliche Design, die offene Raumgestaltung und das durch eine Vielzahl von Marken und einen hohen Qualitätsstandard bestimmte Sortiment geben dem Weltstadthaus Individualität.

 

 

Preisträger "Store of the Year 2005"

Food - Fa. Hussel Deutschland

Hussel hat es geschafft, Tradition und Moderne im Raum zu transportieren. Der Relaunch des Möbels vollzog sich auch aus Sicht der Kundenaugen schleichend. Die Ware lebt Süßes als Lebensgefühl und Seelenessen "Soulfood". Die Kunden interpretieren Süßigkeit mit Hussel, so entsteht eine Einzigartige Ladenbindung in einem Umfeld aus bekannten Marken und gelungenen Eigenkreationen.

Fashion - Fa. U1 Nürnberg

Der Raum zeichnet sich durch ein Mix unterschiedlicher Stil- und Trendgruppen aus. Hier werden gekonnt Empire, Stimulation, Futurismus oder Retro verbunden. U1 ist so in der Lage unterschiedlichste Zielgruppen und Szenen anzusprechen, die sich gemeinschaftlich im Raum wohl fühlen - Ein Treffpunkt für Junge und jung gebliebene in einem Mix aus Multi- und Monolabels. Launch oder Chilloutzone passen sich diesem vermeintlichen Widerspruch nahtlos an.

Home - Fa. Habitat

Habitat schafft es, günstige Ware in einem räumlichen Umfeld zu präsentieren, dass einen Mehrwert schafft: Ehrfurcht und Wert des Produktes steigern den Wunsch nach dem Besitz. Moderne und futuristisch, stilechte Elemente wurden dabei als tragendes Element der Warenpräsentation sinnvoll als Entree genutzt. Masse und Völle treten deutlich in den Hintergrund um diesen Eindruck im Gesamten Shop aufrecht zu erhalten.

Out of Line - Fa. Manufactum

Out of Line ist eine Kategorie um neben Nischenbesetzern auch gelungenen Skriptkombination Raum zu schaffen. Manufactum gelingt es so aus der Kernkompetenz des Möbels in alle Lebensbereiche einzudringen und das gleich über mehrere Jahrzehnte. Manufactum gelingt es so den verschlangten Warenhäusern den Weg zu zeigen. Gehobenes Warensortiment wird gleichzeitig in "win-win-Optik" transportiert. Der Kunde erfährt schon im Raum die Ehrfurcht für das Produkt.

Gesamtsieger - Fa. Apropos Köln

Handverlesenes Einkaufen ist die Erfolgsstory dieses Unternehmens. Die Kunden werden mit dem Labelmix aus unterschiedlichsten Lebensbereichen genau angesprochen. Die Kunden fühlen sich Eingeweiht und Verstanden und haben höchstes Vertrauen. Der Raum passt sich der Klientel detailgetreu an. Der Kunde taucht in seine Waren- und Raumwelt ein in einem Umfeld aus äußerer und innerer Optimierung. Spa und Launch als Treffpunkt runden dieses Bild nur noch ab. Apropos zeichnete sich so in drei der vier Kategorien als Einzelkämpfer auf seine besondere Art aus und musste daher als Gesamtsieger die Riege der Einzelkategorien toppen.

"Living with friends" - Trends bis 2015

Die Zeit des Schrotflintenmarketings und der Bedarfsdeckung ist vorbei. Diese Reizüberflutung führt zu einem zunehmendem Zapping durch die Betriebstypen im Handel. Der Markt reagiert und jeder kann alles verkaufen. Warum nutzen wir also nicht den Drang nach Individualisierung und versuchen dieses Bedürfnis auch beim Kunden zu befriedigen.

Neben den allgemeinen Trends der Gesellschaft hin zur Dreamsociety mit Themen wie Spiritualität, Erotik, Thrill, Horror, Fun oder Science Fiktion gibt uns die Alterspyramide und Milieustudien noch das Thema Wellness oder Cocooning vor.

Der Wellnesstrend bezieht sich dabei nicht nur auf die innere Optimierung des Körpers durch bspw. Ernährung mit Gesundheitsprodukten aus "der Apotheke Gottes" oder Trendthemen wie "Aloe Vera" - sondern bezieht sich auch auf die äußere, gelebte Lebensverbesserung durch mehr Qualität in den eigenen Lebensräumen um das Wohlbefinden zu steigern. Die Qualitätssteigerung in diesen Lebensräumen ist zudem bestimmt durch den Trend hin zum Cocooning, wobei dieses Lebensgefühl in Zukunft auch mit Freunden und Bekannten geteilt werden soll: "living with friends" eben, und das Ziel ist es dies wie in einem im Schneeballsystem nach unten zu deklinieren. Elf weitere Lebensstile leiten sich im ersten Schritt daraus ab, die im Weiteren zersplittert werden können. Diese Lebenswelten können zudem direkt auf das Shopdesign adaptiert werden.

Zurzeit werden an dieser Stelle die 11 kommenden Trends bis 2015 basierend auf den Sinus-Milieus in Deutschland entwickelt.
 
 

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